Bekanntmachung
Aufbau eines KI-basierten Monitorings mit Fernerkundungsdaten der Landbedeckung für das HMWVW
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| Vertragspartei und Dienstleister | |
| Beschaffer | Offizielle Bezeichnung: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung Identifikationsnummer: 06-25153000-14 Internet-Adresse (URL): https://vergabe.hessen.de Postanschrift: Mainzer Straße 29 Postleitzahl / Ort: 65185 Wiesbaden NUTS-3-Code: DE714 Land: Deutschland Kontaktstelle: Z6-Vergabestelle E-Mail: vergabestelle@hzd.hessen.de Telefon: +49 611340 0 Fax: +49 611340 1150 Art des öffentlichen Auftraggebers: Obere, mittlerer und untere Landesbehörden Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung |
| Federführendes Mitglied: Ja Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Ja Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein |
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| Verfahren | |
| Zweck | |
| Rechtsgrundlage | Richtlinie 2014/24/EU |
| Beschreibung | Interne Kennung: VG-3000-2026-0003 Titel: Aufbau eines KI-basierten Monitorings mit Fernerkundungsdaten der Landbedeckung für das HMWVW Beschreibung: Aufbau eines KI-basierten Monitorings mit Fernerkundungsdaten der Landbedeckung für das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum (HMWVW) Art des Auftrags: Dienstleistungen |
| Umfang der Auftragsvergabe | Geschätzter Wert ohne MwSt. (in Euro): 1.008.000,00 EUR |
| Hauptklassifizierung (CPV-Code) | |
| CPV-Code Hauptteil: 72000000-5 | |
| Erfüllungsort | Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Ring 75 Postleitzahl / Ort: 65185 Wiesbaden NUTS-3-Code: DE714 Land: Deutschland Zusätzliche Angaben zum Erfüllungsort: Die Leistung kann grundsätzlich ortsunabhängig erbracht werden. Eine physische Präsenz am Sitz des Auftraggebers ist nicht erforderlich, sofern die Leistung ordnungsgemäß digital erbracht werden kann. Die Bereitstellung der Ergebnisse (Daten, Auswertungen, Berichte, Dokumentationen usw.) erfolgt an den Auftraggeber in elektronischer Form (z. B. per E-Mail, über ein gesichertes Übertragungsportal oder einen vereinbarten Cloud-Speicher). |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Grundlage für den Ausschluss | Bekanntmachung |
| Ausschlussgründe |
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Bildung krimineller Vereinigungen Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Betrug oder Subventionsbetrug Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Zahlungsunfähigkeit Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Insolvenz Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Interessenkonflikt Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Schwere Verfehlung Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Einstellung der beruflichen Tätigkeit Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Bildung terroristischer Vereinigungen Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") Grund: Rein nationale Ausschlussgründe Beschreibung: Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB durch Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB") |
| Grenzübergreifende Rechtsvorschriften | |
| Einzelheiten zum Verfahrenstyp | |
| Verfahrensart | Verfahrensart: Offenes Verfahren |
| Zusätzliche Informationen | Zusätzliche Informationen: Eine Beschreibung der zu vergebenden Leistung steht auf der Vergabeplattform des Landes Hessen (https://vergabe.hessen.de) zur Verfügung und muss dort heruntergeladen werden. Neben den in Ziffer 5.1.9 dieser EU-Bekanntmachung geforderten Unterlagen zum Beleg der Eignung haben die Bieter zusätzlich die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise mit dem Angebot einzureichen: (1) Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen §§ 123, 124 GWB (Dateien "A 05 Eigenerklaerung_Par_123_GWB" und "A 06 Eigenerklaerung_Par_124_GWB"). Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Erklärungen in der entsprechenden Form einzureichen. Bei Einsatz von (eignungsrelevanten) Unterauftragnehmern hat jeder Unterauftragnehmer die Erklärungen in der entsprechenden Form einzureichen. (2) Eigenerklärung Artikel 5k EU-Verordnung 833/2014: Der Bieter hat die Eigenerklärung zum Artikel 5k der EU-Verordnung 833/2014 (Datei "A 10 Eigenerklaerung Artikel 5k EU-Verordnung 833-2014") ausgefüllt mit seinem Angebot einzureichen. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Erklärung in der entsprechenden Form einzureichen. (3) Erklärung Unternehmensdaten (Datei "A 04 Erklaerung_Unternehmensdaten"). Diese Erklärung dient lediglich statistischen Zwecken. Sie stellt kein Eignungskriterium dar. 4) Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG): Bieter, jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie (eignungsrelevante) Unterauftragnehmer (§ 6 HVTG) haben die erforderliche Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn nach § 4 HVTG abzugeben (Datei "A 02 Verpflichtungserklaerung_oeff_AG"). (5) Vom Bieter selbst zu erstellende Projektskizze nach Ziff. 5.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen (Siehe Datei "A 00 Ausschreibungsbestimmungen"). Zusätzliche Information zum geschätzten Wert des Auftrags in Ziff. 2.1.3 dieser EU-Bekanntmachung: Der nach den Regeln des § 3 VgV geschätzte Auftragswert (netto) beträgt insgesamt 1.008.000,00 €. Dieser Wert gliedert sich auf in einen geschätzten Wert (netto) für die fünfjährige Grundlaufzeit (674.000,00 €) und in einen geschätzten Wert (netto) für die Verlängerung um maximal vier Jahre (334.000,00 €). Für die Durchführung des Auftrags während der fünfjährigen Grundlaufzeit wird eine Kostenobergrenze von 674.000,00 € festgelegt, die von den Bietern nicht überschritten werden darf (= Ausschlusskriterium). Die Kostenobergrenze umfasst sämtliche mit der Leistungserbringung verbundenen Aufwendungen (z. B. Personal, Infrastruktur, Softwarelizenzen, Speicher, Hardware, Schulungen, Abstimmungsgespräche). Demnach werden nur solche Angebote gewertet, die die Kostenobergrenze einhalten. Angebote, die das Budget überschreiten, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Für die fünfjährige Grundlaufzeit besteht die haushaltsrechtliche Absicherung bis zur Kostenobergrenze. Die Finanzierung der Verlängerung des Vertrages ist gegenwärtig ungesichert. |
| Beschaffungsinformationen (allgemein) | |
| Vergabeverfahren | |
| Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, ...) | |
| Bedingungen der Auktion | Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein |
| Auftragsvergabeverfahren | Rahmenvereinbarung geschlossen: Keine Rahmenvereinbarung |
| Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem | |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Quelle der Eignungskriterien | Bekanntmachung Link zu den Eignungsnachweisen: |
| Eignungskriterien |
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen Beschreibung: Mindestanforderung: Darstellung von mindestens zwei Referenzen (Datei "A 08 Referenzen") aus den letzten fünf Jahren (Stichtag "Ablauf der Angebotsfrist"). Hierüber sind die untenstehenden Anforderungen (A) und (B) mindestens einmal nachzuweisen: (A) Dauerhafte und prozesssichere Verarbeitung, Speicherung und Bereitstellung von großen Geodatenmengen (z. B. landesweite Orthophotos, Höhenmodelle, Satellitendaten sowie Rasterdaten im 1 m-Auflösungsmaßstab) im Umfang von mindestens 300 Gigabyte. Darüber hinaus ist der Umgang mit skalierbaren Datenpipelines zu belegen. (B) Entwicklung oder Weiterentwicklung und Anwendung eines KI-Modells zur Verarbeitung von Fernerkundungsdaten. Der Referenzzeitraum der letzten fünf Jahren wurde zur Sicherstellung eines ausreichenden Wettbewerbs gewählt (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 1 Hs. 2 VgV). Das geforderte Kriterium zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit stellt eine Mindestanforderung an die Eignung dar. Diese Mindestanforderung steht mit dem Auftraggegenstand im sachlichen Zusammenhang und ist durch ihn gerechtfertigt. Die Nichterfüllung dieser Anforderung führt zwingend zu einem Ausschluss vom Vergabeverfahren. In der Referenzvorlage ist abschließend die Person des Erklärenden namentlich anzugeben. Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Referenzen bei dem Referenzauftraggeber vor. Für einen solchen Fall wird die Vergabestelle von dem Bieter die Benennung eines Ansprechpartners mit Kontaktdaten (Telefonnummer und E-Mail) nachfordern. Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten Beschreibung: Mindestanforderung: Die Bieter sind aufgefordert, in der Eigenerklärung (Datei "A 09 Angaben zu Fachkraeften") die für die Leistungserbringung eingesetzten Fachkräfte zu benennen und die geforderten Angaben zu den Erfahrungen und Qualifikationen einzutragen. Die in der Eigenerklärung unter Buchst. b) abgefragten Erfahrungen müssen nicht zwingend von einer Person erfüllt werden, d.h. diese Erklärung zu den technischen Fachkräften kann für jede Fachkräft entsprechend ihrer Erfahrung ausgefüllt und eingereicht werden. Jede der in der Eigenerklärung unter b) abgefragten Erfahrungen muss mindestens durch eine angebotene Fachkraft nachgewiesen werden. Das geforderte Kriterium zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit stellt eine Mindestanforderung an die Eignung dar. Diese Mindestanforderung steht mit dem Auftraggegenstand im sachlichen Zusammenhang und ist durch ihn gerechtfertigt. Die Nichterfüllung dieser Anforderung führt zwingend zu einem Ausschluss vom Vergabeverfahren. Allgemeiner Jahresumsatz Beschreibung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens (Datei "A 07 Umsatzzahlen"). |
| Weitere Bedingungen zur Qualifizierung | Nachforderung von Unterlagen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen. Zusätzliche Informationen: - |
| Vorbehaltene Auftragsvergabe | Die Teilnahme ist Organisationen vorbehalten, die zur Erfüllung von Gemeinwohlaufgaben tätig werden und andere einschlägige Bestimmungen der Rechtsvorschriften erfüllen: Nein Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein |
| Nebenangebote | Nebenangebote sind zulässig: Nein |
| Regelmäßig wiederkehrende Leistungen | |
| Auftrag über regelmäßig wiederkehrende Leistungen: Nein Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nein |
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| Anforderungen für die Ausführung des Auftrags | |
| Reservierte Vertragsdurchführung | Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein |
| Leistungsbedingungen | Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei "A 02 Verpflichtungserklaerung_oeff_AG") zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 12.07.2021 (GVBl. S. 338) mit dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmen und Verleihunternehmen im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen. |
| eRechnung | Elektronische Rechnungsstellung: Ja |
| Anforderungen | Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot |
| Verfahren nach der Vergabe | Aufträge werden elektronisch erteilt: Nein Zahlungen werden elektronisch geleistet: Ja |
| Organisation, die Angebote entgegennimmt | oben genannte Kontaktstelle |
| Informationen zur Einreichung | |
| Fristen | |
| Frist für den Eingang der Angebote: 25.02.2026 10:00 Uhr | |
| Bindefrist | Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote) |
| Sprachen der Einreichung | Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU |
| Öffnung der Angebote | |
| Datum/Zeitpunkt des Eröffnungstermins: 25.02.2026 10:00 Uhr | |
| Einreichungsmethode | Elektronische Einreichung zulässig: Ja Adresse für die Einreichung (URL): https://vergabe.hessen.de |
| Auftragsunterlagen | Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19b92cb0e0f-27a2c9bf032f7b53
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU |
| Ad-hoc-Kommunikationskanal | |
| Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstellt | oben genannte Kontaktstelle |
| Überprüfung | |
| Fristen für Nachprüfungsverfahren | Informationen über die Überprüfungsfristen: §160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1.der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. |
| Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren | Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Identifikationsnummer: 06-25153000-14 Internet-Adresse (URL): https://www.rp-darmstadt.hessen.de Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 - 3 Postleitzahl / Ort: 64283 Darmstadt NUTS-3-Code: DE711 Land: Deutschland E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de Telefon: +49 6151 126603 Fax.: +49 611 327648534 |
| Organisation, die Nachprüfungsinformationen bereitstellt | |
| Schlichtungsstelle | |
| Beschaffungsinformationen (speziell) | |
| Vergabeverfahren | |
| Beschreibung der Beschaffung | Beschreibung: Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum (HMWVW) beabsichtigt, über die HZD ein Projekt zum KI-basierten Monitoring mit Fernerkundungsdaten der Landbedeckung zu vergeben. Fachliche Grundlage hierfür sollen die Ergebnisse des 2025 abgeschlossenen Fernerkundungsforschungsprojekts "Sina Keller et al. - "Entwicklung von Planungshilfen für Klimaschutz und Klimaanpassung in der räumlichen Gesamtplanung mittels Fernerkundung" https://landesplanung.hessen.de/klima/klimaanpassung-und-klimaschutz-mittels-fernerkundung (im Folgenden: FuE-Projekt) bilden. Im FuE-Projekt wurden mittels eines KI-basierten Segmentierungsmodells auf Basis von Befliegungs- und Satellitendaten zentrale Landbedeckungsklassen abgeleitet. Dazu gehörten Vegetationsflächen (differenziert nach drei Wuchshöhen), Versiegelungsgrade (voll-, teil- und unversiegelt, Dächer) sowie der Bestand an Photovoltaikanlagen - unterteilt in Dach-PV und Freiflächen-Photovoltaik (FF-PV). Ergänzend wurden erste Grünindikatoren wie NDVI, Grünvolumen, Grünerreichbarkeit und Gross Primary Production (GPP) berechnet. Das ausschreibungsgegenständliche Monitoring durch Fernerkundung soll unmittelbar auf den Ergebnissen des FuE-Projekts aufbauen und Fachgrundlagen für verschiedene Fragestellungen in der räumlichen Planung in Hessen liefern. Das Monitoring ist für eine Laufzeit von insgesamt fünf Jahren vorgesehen, beginnend mit der Beauftragung im Laufe des Jahres 2026. Die Datenzusammenstellung und -auswertung hat alle zwei Jahre zu erfolgen. Der genaue Zyklus wird in Abstimmung mit dem Auftraggeber (AG) festgelegt; eine grobe Orientierung ist in der nachfolgenden Tabelle 1 in Ziff. 2 der Leistungsbeschreibung aufgeführt. Der AN hat für jeden Zyklus die Ergebnisse inklusive des Monitoringberichts innerhalb eines Jahres nach Datenerhalt bereitzustellen. Die Ergebnisse sind zunächst in einer Entwurfsfassung vorzulegen und nach Freigabe durch den AG als Endfassung zu übergeben. Der AN hat die Projektorganisation so auszurichten, dass eine kontinuierliche und fristgerechte Bearbeitung gewährleistet wird. Hierzu gehören die Einhaltung der vereinbarten Abgabetermine, die regelmäßige Bereitstellung der Zwischenstände sowie die Sicherstellung einer vollständigen Dokumentation aller Ergebnisse. Der AN hat hierfür eine geeignete Meilensteinplanung (mit zugeordneter Kostendarstellung) zu erstellen und diese mit dem AG abzustimmen. Sofern unvermeidbar, können einzelne Arbeitsschritte aus den Datenerfassungsjahren 2026 und 2028 in die Jahre 2027 und 2029 verschoben werden (z. B. Dokumentationsarbeiten). Dies ist transparent darzustellen und eine Modifizierung des Mittelflusses mit dem AG abzustimmen. Grundsätzlich ist durch eine geeignete Meilensteinplanung ein möglichst hoher Mittelabfluss der für das betreffende Datenerfassungsjahr vorgesehenen Summe zu gewährleisten. Die Meilensteinplanung sollte gewährleisten, dass der finale Monitoringbericht wie geplant 2030 bereitgestellt wird, da er lediglich eine Aktualisierung des vorhergehenden Monitoringberichts beinhaltet. Hierfür ist die finale Zeitplanung bei Bereitstellung der aktuellen Befliegungsdaten mit dem AG abzustimmen. Das zur Vergabe vorgesehene Projekt hat die fachlichen Ergebnisse und Methoden aus dem oben genannten FuE-Projekt als Orientierung aufzugreifen. Der AN hat darauf aufbauend ein eigenständiges, robustes Verfahren zu entwickeln, das die Ergebnisse methodisch fortführt, um sie für einen operativen Monitoringbetrieb nutzbar zu machen. Hierbei hat der AN insbesondere sicherzustellen, dass der Bestand und seine Veränderung bei der Vegetation, der Versiegelung und den Photovoltaikanlagen (Dach- und FF-PV) für die Dauer von fünf Jahren, beginnend ab 2026, automatisiert erfasst werden. Die Durchführung des Monitorings hat zweijährlich zu erfolgen. Zudem hat der AN die oben genannten vier Grünindikatoren in denselben Intervallen zu berechnen und fortzuschreiben (darunter GPP optional). Von besonderer Relevanz ist das PV-Monitoring: Die Erfassung von Dach-PV und Freiflächen-PV hat regelmäßig, transparent und nachvollziehbar zu erfolgen, um den Fortschritt bei der Umsetzung des gesetzlichen Ziels einer PV-Nutzung auf etwa 1 % der Landesfläche (davon ca. 50 % als FF-PV) belastbar zu dokumentieren. Da die im FuE-Projekt entwickelten Modelle ausschließlich im Forschungsbericht beschrieben sind und dem AN nicht direkt zur Verfügung gestellt werden, dienen sie ausschließlich als fachliche Leitplanke. Der AN hat anhand dieser Informationen eine neue, automatisch anwendbare Modelllösung zu entwickeln, die inhaltlich anschlussfähig ist und eine belastbare Vergleichbarkeit der gewonnenen Ergebnisse über Zeitreihen gewährleistet. Die Ergebnisse sollen in einem schlanken Monitoringbericht ausgewertet werden. Zusätzlich sollen die erfassten Parameter und die Auswertungen in der bestehenden WebGIS-Anwendung (WebGIS - Klimaschutz und Klimaanpassung (abgerufen Oktober 2025)) auf dem Landesplanungsportal veröffentlicht werden. Weitere Einzelheiten zur Auftragsausführung sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen (Datei "B 03 Leistungsbeschreibung") |
| Umfang der Auftragsvergabe | Diese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Ja Besonders auch geeignet für sonstige KMU Geschätzter Wert ohne MwSt. (in Euro): 674.000,00 EUR |
| Art der Auftragsvergabe | Art der strategischen Beschaffung: |
| Erfüllungsort | |
| Geschätzte Laufzeit | Laufzeit in Monaten: 60 |
| Verlängerungen und Optionen | Beschreibung der Optionen: Der AG ist berechtigt, diesen Vertrag zweimal um jeweils 24 Monate zu verlängern. Die Ausübung der Verlängerungsoption erfolgt einseitig durch schriftliche Erklärung des AG gegenüber dem AN spätestens drei (3) Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit. Die maximale Vertragslaufzeit dieses Vertrages einschließlich aller Verlängerungen beträgt neun (9) Jahre. Nach Ablauf der maximalen Vertragslaufzeit von neun (9) Jahren endet dieser Vertrag automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Über die Vertragsverlängerung entscheidet der AG spätestens im 5. Vertragsjahr, sofern die entsprechenden Haushaltsmittel bereitstehen. Weitere Informationen zur Verlängerung: Zweimalige Verlängerung um jeweils 24 Monate. Verlängerung - Maximale Anzahl: 2 |
| Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen | Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Ja |
| Verwendung von EU-Mitteln | Die Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein |
| Zusätzliche Informationen | |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Zuschlagskriterien | Qualitätskriterium Leistung (Projektskizze), Beschreibung: Siehe Ziff. 6.2 der Ausschreibungsbestimmungen, Gewichtung: 60,00 Preis, Beschreibung: Die wertungsrelevante Angebotsendsumme (brutto) ergibt sich aus Feld F19 im Preisblatt (Datei "A 03 Preisblatt"). Diese wird in Preispunkte umgesrechnet (siehe Ziff. 5.3.2 der Ausschreibungsbestimmungen)., Gewichtung: 40,00 |
| Informationen über die Anwendbarkeit von EED | EED anwendbar: Nein |
| Elektronischer Katalog | Elektronischer Katalog: Nein |
| Informationen zur Richtlinie über saubere Fahrzeuge | Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge - CVD): Nein |