Bekanntmachung

Tischanlage

Sie finden hier den Bekanntmachungstext zur ausgewählten Ausschreibung.



a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Name und Anschrift:Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale Vergabe
Dieselstraße 1-7
61231 Bad Nauheim
Telefon:0000
Fax:+49 6032-8862-111
E-Mail:Info.Vergabe@lbih.hessen.de
Internet:https://vergabe.hessen.de
b)
Vergabeverfahren:Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabenummer:VG-B-0454-2026-0688
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
elektronisch
in Textform




d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung
Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Art der Leistung:Nieder- und Mittelspannungsanlagen bis 36 kV (DIN 18 382); Tischlerarbeiten (DIN 18 355);
Umfang der Leistung:Im Gebäude des Polizeipräsidiums Nordhessen in 34117 Kassel, Grüner Weg 33, wird im 6. OG der Raum 6201a Leit- und Befehlsstelle entkernt und neu aufgebaut sowie mit neuer Visualisierungstechnik ausgestattet.

In der Befehlsstelle wird ein neu konzipiertes Arbeitsplatz- und Möblierungskonzept umgesetzt, das sich an der neuen Befehlsstelle des PP Westhessen orientiert und an die örtlichen Anforderungen des PP NH angepasst wird. Die Anordnung der Arbeitsplätze erfolgt gemäß dem vorgegebenen Tischplatzierungskonzept in enger Abstimmung mit dem PP NH. Vorgesehen ist die Einrichtung von Tischen für statische Arbeitsplätze (StaP) innerhalb der Befehlsstelle.

Die Arbeitsplatztische werden als multifunktionale Tischanlage mit zweigeteilter Nutzung ausgeführt. Dadurch ist sowohl eine Nutzung als Besprechungstisch als auch als vollwertiger Arbeitsplatztisch möglich.

In der ersten Nutzung dienen die Tische als Besprechungstische. Sämtliche technischen Einbauten sind in diesem Modus nicht sichtbar und nicht in Betrieb. Installationsklappen, Tischeinbaufelder, Energiesäulen sowie weitere technische Komponenten verbleiben vollständig innerhalb der Tischkonstruktion. Die Tischoberfläche ist geschlossen, eben und durchgängig ausgeführt, sodass eine uneingeschränkte Nutzung als Besprechungsfläche gewährleistet ist.

In der zweiten Nutzung werden die Tische als Arbeitsplatztische verwendet. In diesem Modus können die integrierten technischen Komponenten wie Tischanschlussfelder und Energiesäulen geöffnet beziehungsweise ausgefahren werden. Anschlüsse für Tastatur, Maus, Strom- und Datenversorgung stehen zur Verfügung. Zusätzlich fährt der in die Tischfläche integrierte PC-Monitor mittels Elektroantrieb oder Schwenkmechanismus aus der Tischoberfläche aus und steht für den operativen Betrieb zur Verfügung.

Für die mobilen Arbeitsplätze (StaP innen) ist folgende Tischausstattung vorgesehen: ein elektrisch versenkbarer beziehungsweise neigbarer Monitor, eine Tischklappe für Tastatur und Maus unterhalb des Monitors sowie eine Anschlusssäule mit zwei 230-V-Steckdosen, vier LAN-Anschlüssen der Kategorie 6A, einer digitalen HDMI-Schnittstelle, einem USB-C-Anschluss mit Power-Delivery-Funktion sowie einer integrierten Induktionsladestation zum kabellosen Laden von Mobilfunkgeräten. Weitere 230-V-Steckdosen, LAN-Anschlüsse der Kategorie 6A, Kabeldurchführungen, Kabelkanäle sowie Halterungen für Netzteile sind im Tisch beziehungsweise im Tischunterbau integriert.

Die stationären Arbeitsplätze (StaP außen) sind ebenfalls mit einem elektrisch versenkbaren Monitor ausgestattet. Zusätzlich sind eine Tischklappe mit Anschlüssen für Tastatur und Maus, zwei 230-V-Steckdosen, vier LAN-Anschlüsse der Kategorie 6A, eine HDMI-Schnittstelle, ein USB-C-Anschluss mit Power-Delivery-Funktion sowie eine Induktionsladestation für das kabellose Laden von Mobilfunkgeräten vorgesehen. Ein separater Bedienschalter zur Steuerung des Elektroantriebs des versenkbaren Monitors ist in den Tisch integriert. Auch hier befinden sich weitere Strom- und Datenanschlüsse, Kabeldurchführungen, Kabelkanäle sowie Netzteilhalterungen im Tisch oder im Tischunterbau.

Ergänzend zur Tischanlage wird in der Befehlsstelle weiteres Mobiliar vorgesehen. Seitlich unterhalb der Whiteboards werden zwei Technikschränke platziert. Diese bieten Platz für insgesamt 40 DECT-Telefone, 10 Festnetztelefone, 5 SEB-Geräte, 5 Remote-Interface-Einheiten sowie zugehörige Ladeschalen für die DECT-Telefone. Beide Technikschränke werden mit 230-V-Stromversorgung, Kupfer-LAN-Anschlüssen sowie LWL-Anbindungen ausgestattet. Zur Vermeidung eines Wärmestaus erhalten die Technikschränke eine aktive Belüftung beziehungsweise Kühlung.

Zwischen den beiden Technikschränken und den vorgesehenen 70-Zoll-Displays werden zusätzliche Whiteboards installiert, um die Arbeits- und Kommunikationsprozesse in der Befehlsstelle zu unterstützen.

Die technische Ausstattung der Tischanlage, insbesondere die Installation der 230-V-Stromanschlüsse, Netzwerkdosen sowie weiterer elektrotechnischer Komponenten, erfolgt durch den AG. Für eine reibungslose und zielgerichtete Umsetzung ist eine detaillierte und frühzeitige Abstimmung mit dem ausführenden Elektroinstallationsunternehmen (ELT-Firma) zwingend erforderlich.

Die Abstimmung umfasst insbesondere die Festlegung der Schnittstellen zwischen Möbelbau und Elektrotechnik, die Positionierung und Führung der Energie- und Datenleitungen, die Zuordnung der Anschlüsse zu den jeweiligen Arbeitsplätzen sowie die Berücksichtigung der konstruktiven Gegebenheiten der Tischanlage. Darüber hinaus sind Terminabläufe, Montagefolgen und Abhängigkeiten zwischen den Gewerken verbindlich zu koordinieren, um Behinderungen, Nacharbeiten oder Verzögerungen im Bauablauf zu vermeiden.

Die technische Ausstattung ist so zu planen und auszuführen, dass die Funktionalität der Arbeitsplätze gewährleistet ist und alle Anschlüsse zugänglich, normgerecht und betriebssicher zur Verfügung stehen. Änderungen oder Anpassungen im Zuge der Ausführung sind mit allen beteiligten Parteien abzustimmen und zu dokumentieren
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage:  
Zweck des Auftrags:  
h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
Vergabe nach LosenNein
i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung:13.01.2027
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen:30.06.2027
weitere Fristen:  
j) Nebenangebote
nicht zugelassen
k) mehrere Hauptangebote
zugelassen
l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt
unter:https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19e6f78834e-6bbcff7567ad732b
Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen:Nein
Der Zugang wird gewährt, sobald die Erfüllung der Maßnahmen belegt ist.  
NachforderungFehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden teilweise nachgefordert
und zwar folgende Unterlagen: Es werden Unterlagen nachgefordert, deren nachträgliche Einreichung rechtlich zulässig ist.
o) Ablauf der Angebotsfrist
am:14.10.2026
um:10:30 Uhr
Ablauf der Bindefrist am:13.11.2026
p)
Adresse für elektronische Angebote (URL): https://vergabe.hessen.de
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
Deutsch
r) Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen
s) Eröffnungstermin
am:14.10.2026
um:10:30 Uhr
Ort:Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen
Niederlassung Mitte
Zentrale Vergabe
Dieselstraße 1-7
61231 Bad Nauheim
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen:Zu der Öffnung der Angebote sind Bieter nicht zugelassen.

Weitere Informationen zur elektronischen Kommunikation stehen Ihnen unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://vergabe.hessen.de/NetServer/download/Hinweisblatt_lbih.pdf
t) geforderte Sicherheiten
 
u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
 
v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
w) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' ist erhältlich:https://vergabe.hessen.de/NetServer/download/124-Land_HVTG_9-21.pdf
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:Geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise: 'Keine'
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main
- Referat Vergabe- und Vertragsangelegenheiten
Zum Gottschalkhof 3, 60594 Frankfurt am Main
Telefon: 069 58303-2542
Telefax: 069 58303-1090
E-Mail: poststelle@ofd.hessen.de